Tafel am Abrahamschacht erinnert an schweres Grubenunglück von 1880

An das schwerste Grubenunglück in der Geschichte des Freiberger Reviers vor 140 Jahren soll künftig eine Gedenktafel erinnern. Sie wird am kommenden Sonnabend, 29. Februar, durch Oberbürgermeister Sven Krüger, Rainer Bruha, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins, und Erich Fritz, Geschäftsführer der Saxonia, um 10 Uhr am Abrahamschacht enthüllt. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung vom Chor der HFBHK. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Am 29. Februar 1880 traten 13 Bergmänner ihre Nachtschicht an. Als sie gegen 19 Uhr mit der Fahrkunst in die Tiefe fahren wollten, brach das Gestänge und alle darin befindlichen Bergleute stürzten mitsamt der Trümmer etwa 20 Meter in die Tiefe. Acht Bergleute kamen sofort ums Leben, drei weitere verstarben kurze Zeit später. Auf der Gedenktafel werden künftig deren Namen zu lesen sein.
Die Gedenkveranstaltung wird gemeinsam organisiert von dem Förderverein Himmelfahrt Fundgrube Freiberg/ Sachsen e.V., der SAXONIA Standortentwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, der SAXONIA-Freiberg Stiftung, der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft und dem Fremdenverkehrsverein Freiberg und der Stadtverwaltung.

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