Tag der offenen Tore bei der Feuerwehr Zschorlau

Der frühere Gemeindewehrleiter Ulrich Rietschel (r.) und Ortswehrleiter Mario Voigt freuen sich darüber, dass auch der sechsjährige Alec-Jester Grube zur Zschorlauer Wehr gehört. Alex-Jester begeistert sich an der Technik und das gemeinsame Üben. Foto: H.-J. Schwochow

Wie ein modernes Feuerwehrhaus mit Sandsacklager von innen aussieht und über welche Technik die Blauröcke verfügen, können die  alle Interessenten am 29. September von 13 bis 20 Uhr erleben. Dann lädt die Feuerwehr Zschorlau zu einem Tag der offenen Tore und einem Kinderfest in das neue Depot (Brauhausstraße 8) ein. Übergeben wurde das schmucke Gebäude bereits am 1. September. An diesem Tag verabschiedeten sich die Zschorlauer Kameraden und befreundete Wehren vom alten Gerätehaus in der Friedensstraße und zogen bei flotter Blasmusik der Bergkapelle Schneeberg zum neuen Domizil. Es befindet sich dort, wo einst das Volkshaus zum fröhlichen Tanz einlud.

Nun ist es offiziell: Bürgermeister Wolfgang Leonhardt (r.) übergibt gemeinsam mit Projektantin Vera Rudolph (Eibenstock) den Schlüssel für das neue Funktionsgebäude an Ortswehrleiter Mario Voigt. Foto: H.-J. Schwochow

800 000 Euro der Gemeinde bestens angelegt

Bürgermeister Wolfgang Leonhardt: “Mit dem neuen Funktionsgebäude vollendet unser Ort ein weiteres Millionenobjekt. Investiert wurden hier zirka 1,3 Millionen Euro. Davon stemmte die Gemeinde einen Eigenmittelanteil von 800.000,00 Euro.“ Der Gemeindechef betonte aber auch, dass nicht die Freiwillige Feuerwehr Zschorlau diesen Neubau gefordert hat, sondern die Gemeinderäte zur der Überzeugung gelangten, dass unbedingt ein zeitgemäßes Funktionsgebäude benötigt wird. Ein erster offizieller Planentwurf für das neue Depot der Feuerwehr Zschorlauwurde am 30. März 2015 vorgelegt, den Beschluss zum Bauantrag fasste der Gemeinderat am 7. März 2016 und am 3. August 2017 konnte das Richtfest gefeiert werden.

Feuerwehr Zschorlau nun bestens gerüstet

Die Freude über diesen Neubau war nicht nur den 30 aktiven Kameraden, die im Ortsgebiet eine überaus wichtige gemeinnützige Arbeit leisten, ins Gesicht geschrieben. Auch der Nachwuchs sorgt seit 20 Jahren in der Jugendfeuerwehr dafür, dass die Bürger weiterhin ruhig schlafen können und ihr Hab und Gut vor dem Feuerteufel geschützt wird. „Jetzt kann das Ausrücken wesentlich leichter erfolgen. Die Sanitäranlagen sind für die Kameraden vorbildlich und auch die Abgase müssen sie nicht mehr einatmen“, fasst Hauptbrandmeister Ulrich Rietschel einige Vorteile des neuen Funktionsgebäudes zusammen. Der 63-Jährige fungierte 31 Jahre als Gemeindewehrleiter.

Lobende Worte auch vom jetzigen Ortswehrleiter, dem 34-jährigen Brandmeister Mario Voigt: „Der Bau ist rundum gelungen. Schimmel? Nun ein Fremdwort! Was wir für unseren Dienst benötigen, haben wir jetzt. Obendrein wurde viel Wert auf Energieeffizienz gelegt.“ Verständlich, dass sich er und seine Kameraden am 29. September auf ganz viele neugierige Besucher freuen. hjs

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