Tage der Industriekultur am Wochenende: Industrie im Wandel der Zeit

Ulrich Geissler, Mandy Gebhardt von 3D-Micromac, die sich das zweite Mal an den tagen der Industriekultur beteiligen, und Susan Endler freuen sich auf viele interessierte Besucher bei den unterschiedlichen Veranstaltungen. Foto: ihst

Ulrich Geissler(li.) und Susan Endler (re.) von der CWE sowie Mandy Gebhardt von 3D-Micromac, die sich das zweite Mal an den Tagen der Industriekultur beteiligen,  freuen sich auf viele interessierte Besucher bei den unterschiedlichen Veranstaltungen. Foto: ihst

 

Chemnitz. Zum sechsten Mal finden in der Stadt die Tage der Industriekultur vom 25. bis 27. September statt. Mittlerweile sind die Tage zu einem beliebten Höhepunkt im Veranstaltungskalender avanciert.

In diesem Jahr stehen die Tage der Industriekultur unter dem Schlagwort Mobilität.

„Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln für den Besucher erlebbar sein: bei der Spätschicht im VW-Motorenwerk, auf dem Gründerzeitmarkt mit Rädern der Traditionsmarke Diamant oder einem Parcours mit modernen Segways und am Samstagabend mit einem ganz besonderen Highlight mit der Show historischer Fahrzeuge auf dem Neumarkt“, verspricht Ulrich Geissler, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und unterstreicht gleichzeitig: „ohne die Unterstützung der Unternehmen und Sponsoren wäre die Realisierung eines so ein vielfältiges Programm nicht möglich.“

Bereits lange Jahre beteiligtes Unternehmen ist Niles Simmons.

„Unser Engagement basiert auf der langen Tradition in Chemnitz und der Stadt als Wiege des Maschinenbaus. Die Tage der Industriekultur sind ein lebendiges Beispiel für die Attrakivität von Chemnitz“, erklärt Dr. Fred Meinhold, Manager Human Ressorces von Niles Simmons.

Auch die Suche nach Fachkräft wird immer mehr zum Beweggrund für Unternehmen sich an den Tagen der Industriekultur zu beteiligen. So öffnen in diesem Jahr am 25. September abends erstmals 23 Unternehmen ihre Türen und gewähren Besucher in Führungen einen Einblick in die Produktion. Restplätze gibt es noch unter www.industriekultur-chemnitz.de.

Außerdem bieten einige Unternehmen auch noch zusätzliche Führungen an. Neben dem Blick hinter die Kulissen der Unternehmen gibt es an vielen Standorten auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Als Pendant zu Spätschicht für die Erwachsenen bietet die Frühschicht für die jungen Entdecker ebenfalls am Freitag vier Einrichtungen, in denen sie viel Spannendes erfahren können. Einblick gibt es erstmals dieses Jahr in die Parkeisenbahn, beim ASR, dem Sächsischen Industriemuseum und dem Wunderland Physik der TU Chemnitz.

Ein Wochenende wie um 1900 erleben Besucher am Samstag und Sonntag auf dem Chemnitzer Markt und Neumarkt. Hier werden die Industriewelten durch Mitmachaktionen erlebbar gemacht. Der Nachmittag steht dabei ganz im Zeichen der Familie.

Mit Puppentheater, Zauberei, Hochradfahren und vielem mehr im Duktus der Zeit wird eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt.
Weiter ausgebaut werden konnten die Industriewelten am Sonntag.

Hier treffen im ältesten Betriebshof der Stadt Kultur und Kunst zusammen. Eine Shuttelbahn bringt die Besucher im 40-Minuten-Takt in das Straßenbahnmuseum an die Zwickauer Straße.

Erstmals in diesem Jahr findet am Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr ein verkaufsoffener Sonntag statt. Passend dazu erwarten Kunden der Einkaufszentren in der Innenstadt auch spezielle Ausstellungen.

Facebook