Telefonisch Tankstelle betrogen

Die Autos stehen an der Zapfsäule, Kunden warten im Verkaufsraum. Soeben wurde die Tankstelle telefonisch um einen dreistelligen Betrag betrogen. Foto: Daniel Unger

Schneeberg. Gegen 23:30 Uhr klingelte das Telefon in der Star Tankstelle in Schneeberg. Die Mitarbeiterin nimmt ab, ein Mann stellt sich als Chef vor. Nebenbei tanken mehrere Kunden weiterhin an der Tankstelle. Mehrere Kunden, darunter unser Wochenendspiegelreporter Daniel Unger, ahnen nicht was hier eben passiert. Die Frau telefoniert, tippt auf der Tastatur der Kasse herum. Der nächste Kunde möchte nebenbei bezahlen. Dann das böse Erwachen. Der Betrag vom Tanken des Kunden weicht um einen dreistelligen Betrag in der Kasse ab. Storno, Warenrücknahme alles nicht möglich. Die Kassiererin wirkt sichtlich nervös telefoniert weiter, folgt den Anweisungen am Telefon. Die Kasse ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu gebrauchen. Es bildet sich eine Schlange, der Verkaufsraum füllt sich mit Kunden. Die Mitarbeiterin der Tankstelle legt auf, ruft eine weitere Kollegin an und bittet um Hilfe. Doch bei diesem Problem ist telefonisch nichts zu machen. Die Kollegin macht sich auf den Weg in die Tankstelle. Gegen Mitternacht trifft sie ein, muss das System und Terminal neu starten. Es gibt einen Differenzbetrag, Geld fehlt. (Um Nachahmungen zu vermeiden gehen wir auf weitere Details in diesem Beitrag nicht ein). Jetzt können erstmal weiterhin Kunden abgefertigt werden, welche verständnisvoll und geduldig gewartet haben. Für die Kassiererin sitzt der Schock tief. Sie wurde telefonisch ausgeraubt, am Telefon eiskalt betrogen.

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