Theater Chemnitz blicken trotz Corona auf neue Spielzeit

Foto: Archiv

Darsteller, die sich selber schminken, begrenzte Besetzungen und weniger Zuschauer: Unter diesen Herausforderungen bringen die Künstlerinnen und Künstler der Theater Chemnitz die bevorstehende Spielzeit 2020/21 auf die Bühne. Diese sollte außerdem bereits begonnen haben, coronabedingt starten die Aufführungen und Konzerte nun ab September.

„Vieles musste verschoben oder gar komplett abgesagt werden“, wie Generalintendant Dr. Christoph Dittrich bei der Vorstellung der ersten Hälfte bis Dezember der kommenden Spielzeit erklärte. „Die Situation hat uns mit neuen Bestimmungen konfrontiert, die uns allerdings nicht gehindert haben, ein kulturelles Programm auf die Beine zu stellen.“

Der Start der ersten Hälfte der Spielzeit 2020/21 ist am 25. September. Den Auftakt macht die Premiere des Musicals „Heute Abend: Lola Blau“. Dieses soll im Rangfoyer aufgeführt werden, da aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie Platz für 60 Zuschauer ist.

Auch Mozarts Singspiel „Bastien und Bastienne“ wird dort zu sehen sein. Das Musical „Cabaret“ feiert hingegen im Opernsaal seine Premiere. Dieses wurde laut Dittrich vorgezogen, da die Inszenierung trotz der Hygiene- und Abstandsregeln aufgeführt werden könne. Zudem laufen bereits Gespräche, um die Technik im Bereich der Klimaanlagen noch weiter verbessern zu können.

Detaillierte Informationen zu den Premieren und Konzerten mit Stücktexten, Besetzungen etc. können unter  www.theater-chemnitz.de ab Mitte/Ende Juli aufgerufen werden.

 

Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Orchesterdirektor Raimund Kunze, Generalintendant Dr. Christoph Dittrich, Schauspieldirektor Carsten Knödler und Gundula Hoffmann, Direktorin am Figurentheater freuen sich trotz aktueller Herausforderungen auf die kommende Spielzeit. Foto: Judith Hauße

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