Thomy: Baum zum Fest

Man muss die Festtage so gestalten, dass man später nichts  bereuen muss. Dabei geht es weniger um den essensbedingten unvermeidlichen Zuwachs an Bauch und Gesäß. Die Probleme beginnen bei der Beschaffung des Weihnachtsbaumes. Bio-Aufkleber  – schön und gut. Kann man sich sicher sein, dass das gefällte Gewächs auch wirklich aus nachhaltigem Anbau stammt?

Schon die Tatsache, dass mein Freund, der Baum, ziemlich tot beim Verbraucher ankommt, spricht dagegen. Hunderttausende Jungbäume werden alljährlich für Kultzwecke dahingemetzelt. Ist denn wenigstens sichergestellt,  dass wenigstens  der Fällprozess in allen Phasen ökologisch korrekt vollzogen und der Transport zum Verbraucher mittels sauberstromgetriebenen Fahrzeugen erfolgte?

Leider sind Kunstbäume auch keine Lösung. Sie bestehen aus verarbeitetem Erdöl – das ist pure Chemie! Widerlich und giftig! Und woraus ist das das Erdöl entstanden? Ich will keinen Abkömmling eines Schachtelhalmes in der Stube, auch wenn der seinerzeit auf natürliche Weise zugrunde ging. Bleiben noch Baumattrappen aus Pappe und Papier. Aber weder Pappe noch Papier sind  grün! Mit irgendeiner Farbe müssen die Nadeln also angestrichen worden sein! Und wer klebt die Nadelattrappen an die Pappäste? Richtig! Das sieht nach Kinderarbeit aus und riecht nach toxischen Klebstoffen!

Zum Glück steht kümmert noch einen Aloe in unserem Treppenhaus vor sich hin.  Eine Kerze wird er schon noch aushalten und die besteht selbstverständlich aus  sauberem Bienenwachs.

 schöne weihnachten, wünscht thomy

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