Thomy: Future

Freitags beim Future-Aufmarsch mitzumachen ist cooler als in der Schule zu sitzen. Vor allem weil es draußen kälter als im überheizten Klassenzimmer ist. Danke Greta! Außerdem gibt es sowieso zu wenige Lehrer. Der Abkühlungsmarsch entlastet die unterbesetzten Bildungsträger und Bildung wird sowieso vollkommen überbewertet seitdem es Smartphones gibt und Haltung ist viel wichtiger als Wissen.

Weil wir gerade bei Smartphones sind: der Streik ist auch solidarisch und stellvertretend für die armen chinesischen Kinder, die nicht streiken dürfen und stattdessen zum Büffeln gezwungen werden, nur weil sie als Erwachsene bessere Smartphones bauen wollen müssen.

Schön wäre es, wenn donnerstags die Schulen für den Weltfrieden bestreikt würden und mittwochs für mehr soziale Gerechtigkeit. Immerhin geht es ja um die totale Future und um Greta. Auch die Tierrechte sind wichtig. Auf die Straße – der Dienstag ist noch unverplant.  Montag. Was geht am Montag? Montags geht’s in die Schule. Zur Erholung  von den Anstrengungen des Wochenendes; zum Kraft sammeln für die restliche Futureprotestwoche.

Alle sind glücklich. Lehrer zum Beispiel können sich endlich entspannen und trotzdem nützlich machen, indem sie die Heizungen in den leeren Zimmern abstellen. Damit würden sie einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen leisten. Selbst unsere Kanzlerin hat erkannt, wie toll das Futureengagement ist. Das liegt bestimmt daran, dass sie und die Greta rein intellektuell und auch gefühlsmäßig und so total verwandte Geister sind.

schönes wochenende, wünscht thomy

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