Thomy: Hilfe

Viele Eltern beobachten bei ihren Kindern einen Trend zum Extremismus: Sie schließen sich plötzlich merkwürdigen Cliquen an, in denen getrunken und gekifft wird. Sie lehnen staatliche Autoritäten als Unterdrückungsinstrumente ab und verachten Polizisten als Bastarde. Sie haben keinen Bock auf Schule, weil man durch lernen die Welt nicht verbessern kann.

Sie halten Gewalt für ein wichtiges Mittel im Kampf gegen die Feinde ihrer politischen Ansichten und haben, obwohl sie sich für eine bunte Gesellschaft einsetzen, eine heimliche Vorliebe für schwarze Klamotten. Sie halten Che Guevara für einen zwar etwas angestaubten, aber dennoch vorbildlichen Helden.

Der Kommunismus ist für sie eine hervorragende Idee, die aber leider noch nirgendwo richtig ausprobiert werden konnte. Dass ein bedingungsloses Grundeinkommen zu den Grundlagen einer modernen Gesellschaft gehören sollte, ist für diese Kinder selbstverständlich und die Enteignung aller Vielbesitzer und Vielverdiener halten sie im Namen der Gerechtigkeit, der Chancengleichheit und des Rechtes auf Teilhabe für alle an allem für eine historische Notwendigkeit. Selbstverständlich ist die drohende Klimakatastrophe im Rahmen des herrschenden imperialistischkapitalistischrassistischen Schweinesystems nicht zu verhindern, meinen diese gefährdeten Kinder.

Welche staatliche Institution kann den besorgten Eltern dieser sich radikalisierenden Kids Hilfe geben? Würden sie sich nach rechts radikalisieren, stünde Vater Staat den Eltern doch auch mit mannigfaltigen Hilfreichungen zur Seite…

schönes wochenende, wünscht thomy

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