Thyssenkrupp vor Ansiedlung in Chemnitz

Thyssenkrupp will in Chemnitz bauen. Rund 20 Millionen Euro werden investiert. Fotorepro einer Broschüre des Unternehmens: Cindy Haase

Chemnitz. Die Thyssenkrupp System Engineering, die weltweit 4.600 Mitarbeiter hat, steht kurz vor einer Ansiedlung in Chemnitz. Wenn der Stadtrat am 6. März der Vorlage zustimmt, wird ein rund 40.000 Quadratmeter großes Grundstück im Gewerbegebiet Leipziger Straße an den Industrieimmobilien-Entwickler VGP verkauft, der dort für Thyssenkrupp eine neue, innovative Produktionsstätte entstehen lässt. Dort sollen hochkomplexe Sondermaschinen und -anlagen für die Fertigung von Fahrzeug-Traktionsbatterien hergestellt werden.

Bereits im zweiten Halbjahr 2019 soll schon in der rund 10.000 Quadratmeter großen Halle gearbeitet werden. Das Werk wird final für bis zu 250 Mitarbeiter konzipiert.”Zunächst werden dort aber nur ein paar wenige anfangen”, sagte am heutigen Freitag Frank Riemer-Keller, der Chef für Batterielösungen in Europa. „Für das Geschäftsfeld Elektromobilität spielt unser Kompetenzzentrum für Batteriefertigungsanlagen in Hohenstein-Ernstthal bereits heute eine entscheidende Rolle“, so Ingo Steinkrüger, CEO von thyssenkrupp System Engineering. „In den nächsten Jahren erwarten wir in diesem Bereich einen Anstieg der Auftragseingänge und einen Zuwachs der Mitarbeitenden. Mit unserem neuen Werk in Chemnitz tragen wir dieser Entwicklung Rechnung.“

Etwa 20 Millionen Euro werden auch zur Freude der Chemnitzer Oberbürgermeistin Barbara Ludwig an den Standort investiert. “Das ist wichtig, richtig und gut”, ist sie überzeugt. Und weiter: „Die Investition von thyssenkrupp System Engineering ist für Chemnitz ein starkes Signal und zählt zu den wichtigsten der letzten Jahre. Wir freuen uns sehr, dass Chemnitzer Maschinenbaukompetenz zukünftig noch stärker die Elektromobilität prägen wird!“

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