Tina macht kleinen Patienten Mut – Regenbogenfahrt besucht Klinikum Chemnitz und Rathaus

Chemnitz. Die 23. Regenbogenfahrt machte diese Woche in Chemnitz Station. Nach dem die Teilnehmer am Vormittag von Chefarzt und Mitarbeitern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der Flemmingstraße Willkommen geheißen wurden,  empfing sie Bürgermeister Miko Runkel am Mittag im Grünen Salon des Rathauses.

Danach startete der Tross vom Marktplatz in Richtung Falkenau. Die 23. Regenbogenfahrt ist eine Initiative der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Die Teilnehmer, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, legen vom 22. bis 29. August knapp 600 Kilometern zurück. Die Tour führt von Halle über Leipzig, Chemnitz, Dresden und Cottbus bis nach Berlin. Sie besuchen Bürgermeister, Elternvereine und kinderonkologische Stationen in Kliniken. Mit der Regenbogenfahrt wollen die Teilnehmer nicht nur beweisen, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Sie wollen damit auch krebskranken Kindern und ihren Eltern in den Behandlungszentren Mut und Hoffnung geben.

Unter den Teilnehmern ist auch eine 25-jährige Chemnitzerin. Tina Friede erhielt mit 15 Jahren die Diagnose Lymphknotenkrebs, den sie erfolgreich bekämpfen konnte. „Kurz nach Ende meiner zweiten Therapie 2007 kamen die Regenbogenfahrer nach Chemnitz“, erinnert sich die damals 17-Jährige. Ein Jahr später war sie selbst dabei und ist es bis heute. „Für mich wird das eine sehr persönliche Tour.“ Inzwischen ist sie Wahlberlinerin und koordiniert im Team die Besuche auf den Kinderkrebsstationen. red

Die 25-jährige Chemnitzerin Tina Friede (Mi.) im Pulk kurz nach dem Start auf dem Chemnitzer Marktplatz. Foto: bit

Die 25-jährige Chemnitzerin Tina Friede (Mi.) im Pulk kurz nach dem Start auf dem Chemnitzer Marktplatz. Foto: bit

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