Übungsstandort für Feuerwehr übergeben

Auf dem Übungsstandort in Markerbach können Jugendgruppen der Katastrophenschutzkräfte auch in einem Zeltlager untergebracht werden. Foto: Erzgebirgskreis

Auf dem Übungsstandort in Markersbach können Jugendgruppen der Katastrophenschutzkräfte auch in einem Zeltlager untergebracht werden. Foto: Uwe Zenker

Landrat Frank Vogel übergab in Raschau-Markersbach (Oberbeckenstrasse) den letzten  Übungsstandort der insgesamt fünf dezentralen Feuerwehr-Gelände seiner Bestimmung. Der Erzgebirgskreis bewilligte Fördermittel in Höhe von 36.380 Euro für Jugendfeuerwehren im Landkreis.

An jedem Übungsplatz werden jeweils drei verschiedene Trainingselemente vorgehalten: Trümmerstrecke, Brand- und Schaumkuhle und Übungscontainer.

Der Übungsstandort Markersbach

 Eine Besonderheit am Standort in Markersbach ist, dass dieses Übungsgelände sowohl für Freiwillige Feuerwehren zur Wochenendausbildung, aber auch für die Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehren zur Freizeitgestaltung angeboten und genutzt werden kann.

Am Standort stehen so zudem mehrere Container und ein Geräteschuppen u. a. ein Küchencontainer mit kompletter Küche, Büro- und Lagercontainer, Grillmöglichkeiten, eine Feuerschale mit Sitzbänken sowie drei WC- und Duschcontainer bereit. Der Zeltplatz wurde mit verschiedensten Freizeit-Spielmöglichkeiten (Fußball, Tischtennis, Basketball …) angelegt.

Die Feuerwehr von Raschau-Markersbach und die Jugendfeuerwehr Pöhla demonstrierten den Gästen einzelne Übungselemente und die Möglichkeiten für die Nutzung durch die Jugendfeuerwehren. Foto: Uwe Zenker

Die Feuerwehr von Raschau-Markersbach und die Jugendfeuerwehr Pöhla demonstrierten den Gästen einzelne Übungselemente und die Möglichkeiten für die Nutzung durch die Jugendfeuerwehren. Foto: Uwe Zenker

Die Kosten für das Vorhaben in Raschau-Markersbach belaufen sich auf ca. 151.000 Euro. Diese konnten mit Fördermitteln und Sponsorengeldern finanziert werden. Die Kommunen stellten die benötigten Grundstücke, Material und Arbeitsgeräte an den dezentralen Standorten zur Verfügung. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und des THW sowie regionale Unternehmen erbrachten vielfältige und umfangreiche Eigenleistungen. Hilfe kam auch von zahlreichen Sponsoren.

Gute Bedingungen für ca. 5.000 Katastrophenschutzkräfte

Mit der Schaffung der fünf dezentralen Ausbildungsstandorte stehen den 5000 Brand- und Katastrophenschutzkräften im Erzgebirgskreis sowie auch den 1.800 aktiven Angehörigen in den Jugendfeuerwehren nach Fertigstellung aller Standorte sehr gute Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten für ihre Arbeit zur Verfügung. In der Freiwilligen Feuerwehr Raschau-Markersbach sind aktuell 64 Kameradinnen und Kameraden organisiert (29 Mitglieder in der Ortsfeuerwehr Markersbach und 35 in der Ortsfeuerwehr Raschau).

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