Landkreis Zwickau: Umsatz fünf Mal so hoch als in Leipzig

Statistisches Landesamt in Sachsen bringt neue Umsatzzahlen raus. Foto: vegefox.com – stock.adobe.com

Die Industrieunternehmen in Sachsen erwirtschafteten im ersten Halbjahr 2021 gut 32,6 Milliarden Euro. Davon stammen satte 5,2 Milliarden Euro aus dem Landkreis Zwickau. Das geht aus aktuellen Ergebnissen des Statistischen Landesamt in Sachsen hervor. Rechnungen zufolge macht das rund 16 Prozent des Gesamtumsatzes des Freistaats aus, nahezu fünf Mal so hoch wie im Landkreis Leipzig. Dort schlägt mit 1,1 Milliarden Euro der niedrigste Umsatzwert zu Buche.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der durch zeitweise Betriebseinschränkungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geprägt war, ließ sich aber dennoch für alle sächsischen Kreise ein Umsatzzuwachs feststellen. Dieser reichte von nominal gut einem Prozent in der Kreisfreien Stadt Dresden bis zu annähernd 77 Prozent im Landkreis Zwickau, wo vor allem die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen die treibende Kraft ist.

Überdurchschnittliche nominale Umsatzzuwächse um jeweils rund ein Drittel gab es auch in den Kreisfreien Städten Chemnitz und Leipzig und im Landkreis Mittelsachsen.  Dabei gingen vom Auslandsgeschäft in der Regel stärkere Entwicklungsimpulse als vom Inlandsgeschäft aus.

Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, war im 1. Halbjahr 2021 im Landkreis Bautzen mit knapp 22 Prozent am geringsten und in der Landeshauptstadt Dresden mit nahezu 56 Prozent am höchsten.  Gründe hierfür könnten in den deutlichen Unterschieden in den Industriestrukturen der einzelnen Regionen liegen.

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