…und jetzt hier klicken, Frau Zumpe

Auf dem Foto sehen Sie eine der ersten Nutzerinnen aus dem Diakonie-Seniorenpflegeheim Albert-Schweitzer-Haus in Raschau. Altenpflegerin Isabell Schackwitz erklärt Brigitte Zumpe die neuen Möglichkeiten der Kommunikation.
Foto: DIAKONIE

Ein Klick – und Oma ist online

Erzgebirge. Schwere Zeiten für die Diakonie und andere Träger von Alten- und Pflegeheimen. Die Bewohner sind Hochrisiko-Patienten, das Personal ist gefährdet. Gerade deshalb wird in den Einrichtungen alles dafür getan, dass es den Menschen gut geht.

Zu Ostern gab es eine besondere Überraschung. Sprecherin Katharina Neukirchner: „Für unsere elf stationären Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Erzgebirge wurden 30 Tablets angeschafft.“ Nachdem die Geräte installiert wurden, heißt es jetzt: Ein Klick – und Oma ist online.

Wie Brigitte Zumpe, die sich vorstellen kann, via Tablet mit ihren Enkeln sprechen zu können.

“Die Bewohner nutzen die Möglichkeit und wir können die unzähligen Mut machenden Briefe, aufmunternden Anrufe, liebevoll gestalteten Osterbasteleien und die abgestellten Osterpäckchen auch mit bewegten Bildern komplettieren. Hierfür sind wir sehr dankbar”, sagt Katharina Neukirchner

Einen besonderen Service gab es über die Feiertag darüberhinaus. Die Diakonie im Erzgebirge stellte einen multimedialen Gottesdienst am Karfreitag und einen am Ostersonntag als Videobotschaft zur Verfügung.
Der Karfreitagsgottesdienst wurde von Superintendenten Dieter Bankmann gehalten, der Ostersonntagsgottesdienst durch Superintendent Dr. Olaf Richter. Zuletzt genannte Videoproduktion wurde durch erzTV aufgezeichnet. Die Bewohner der stationären Altenpflegeeinrichtungen hatten durch diese Videobotschaften die Möglichkeit die Feiertage geistlich zu erleben.

Ein kleines Licht der Hoffnung inmitten schlechter Nachrichten. Der Erzgebirgskreis verzeichnet im Nachgang des langen Oster-Wochenendes weitere, zwischenzeitlich amtlich bekanntgewordene Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen. Dabei handelt es sich um neu Personen, von denen zwei über 60, drei über 70, zwei über 80 und zwei über 90 Jahre alt waren.

Insgesamt erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung im Erzgebirgskreis auf 27.

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