Ute Brückner kandidiert für die Zwickauer OB-Wahl

Ute Brückner tritt zur OB-Wahl am 7. Juni an. Foto: Alice Jagals (Archiv)

Zwickau. Überraschend wurden Linke-Fraktionsvorsitzende Ute Brückner (62) am Samstag bei einer Mitgliederversammlung zur Oberbürgermeister-Kandidatin ins Rennen geschickt. 33 der 41 abgegebenen Stimmen galten demnach der Pädagogin. Ihr Gegenkandidat Bernd Rudolph konnte sieben Stimmen für sich gewinnen. Brückner wolle vor allem soziale Aspekte in den Mittelpunkt rücken. „Ich schätze die Arbeit von Pia Findeiß. Insofern muss vor allem das Geschaffene erhalten bleiben. Außerdem hat keiner der Parteien eine Mehrheit im Stadtrat, also muss man miteinander handeln.“ Als wichtige Inhalte ihrer Kandidatur sieht sie in der Förderung der Familien, der Wirtschaft, der Kultur und der einzelnen Stadtteile. So plädiert Brückner für sogenannte Stadtteilzentren. „Das dient dem sozialen Zusammenhalt.“

Eine gewisse Absicht verfolgt sie aber auch mit ihrer Kandidatur. So macht sie deutlich, dass sie vor allem auch einen AfD-Oberbürgermeister verhindern will.

Ein Problem mit ihrem Alter sieht sie bei der Aufgabenbewältigung nicht: „Wenn ich etwas angehe, dann mache ich das auch. Ich fühl mich fitt.“

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