Verbesserte Diagnostik und mehr Komfort

Probeliegen auf dem neuen Röntgentisch: Dr. med. Chris König (re.) und Silvia Herrmann von der Radiologischen Gemeinschaftspraxis (li.) im Krankenhaus Mittweida am neuen Röntgengerät. Foto: LMK

Mittweida. In der Radiologischen Gemeinschaftspraxis im Krankenhaus Mittweida gibt es ab sofort ein neues Röntgengerät, mit dem Röntgenaufnahmen sämtlicher Körperregionen unter verbesserten Strahlenschutzbedingungen angefertigt werden können. Das neue Röntgengerät vereint eine dosissparende Detektortechnologie zur Bildaufnahme, eine intelligente Bildverarbeitungssoftware und eine einfache Bedienbarkeit mit einer optimierten Bildqualität. Im Vergleich zum Vorgängergerät bietet es außerdem Möglichkeiten der modernen Digitalisierung.

„Unsere Praxis stellt die Röntgendiagnostik vollständig auf die mit einem Flachdetektorgestützte Bildaufnahme um,“ blickt Radiologe Dr. Chris König voraus. Dies eröffne perspektivisch neue Vernetzungsmöglichkeiten, sodass beispielsweise das mittels Detektor aufgenommene und gespeicherte Röntgenbild via WLAN in das EDV-System übertragen werden könne. Zudem enthält es Zusatzoptionen, um auch größere Aufnahmen, wie Ganzwirbelsäulenaufnahmen oder Ganzbeinaufnahmen anfertigen zu können. Neben der verbesserten Diagnostik und Anwenderfreundlichkeit profitieren auch die Patienten von einem erhöhten Komfort, insbesondere einem verbesserten Strahlenschutz.

„Primäres Ziel ist natürlich die Dosisreduktion der Röntgenstrahlung während der Untersuchung,“ erklärt König. Dies sei mit dem neuen Gerät gegeben, denn die innovative Technik liefere eine optimale Bildqualität bei nur minimaler Strahlenbelastung. Er ergänzt weiter: „Da wir mit dem schon in der Praxis befindlichen Flachdetektorarbeitsplatz nun ein zweites Röntgensystem parallel betreiben werden, können wir auch unsere Praxisstruktur optimieren und verfügen über ein lückenloses Ausfallkonzept.“

Die niedergelassenen Radiologen DM Ingolf Genz, Dr. med. Chris König, Dr. med. Sascha Nikolov und Michael Geyer investieren rund 270.000 Euro in die neue Röntgentechnik, welche ab sofort in vollem Umfang für Untersuchungen eingesetzt wird. Zur Gesamtinvestition zählt außerdem ein mobiles Röntgengerät, das über die gleiche, moderne Detektortechnik verfügt. Am Krankenhausstandort Mittweida stehen neben dem neuen Röntgengerät weiterhin ein modernes MRT sowie CT für Untersuchungen zur Verfügung. is

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