Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke

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Abzocke! Verbraucherzentrale warnt vor H.S.L.

Ein Postfach in Köln, keine Telefonnummer und die Angabe vieler nicht existierender Gesetze: So versendet derzeit das H.S.L.-Servicecenter aus Köln massenhaft Forderungsschreiben. „Verbraucher, die ein derartiges Schreiben erhalten haben, haben also allen Grund skeptisch zu sein und die Forderung nicht zu bezahlen“, warnt Arleen Becker von der Verbraucherzentrale in Aue.

Die offene Forderung soll angeblich durch die Inanspruchnahme eines kostenpflichtigen Dienstes der Firma Noox Data AG zustande gekommen sein. An eine solche Leistung können sich viele Betroffene aber nicht erinnern. „Unseriöse Inkasso- Unternehmen wollen stets Geld, das ihnen absolut nicht zusteht“, weiß die Rechtsexpertin.

Dass es sich in dem vorliegenden Fall um einen Betrug handelt, macht auch das Schreiben selbst deutlich: In diesem sind mehrfach Gesetze genannt, welche gar nicht existieren. „Auch wird bislang in allen Schreiben das gleiche Aktenzeichen „Z.: P-SP/LS“ verwendet und ein unter 10,00 Euro liegender Geldbetrag gefordert“, so Becker. „Es lohnt sich daher immer, Zahlungsaufforderungen, egal in welcher Forderungshöhe, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.“

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