Verfolgungsjagd durch Sachsen endet in Bayern

Den gestohlenen Audi stellte der Dieb nach einer Verfolgungsjagd in Bayern ab. Foto: Polizei

Den gestohlenen Audi stellte der Dieb nach einer Verfolgungsjagd in Bayern ab.
Foto: Polizei

Verfolgungsjagd endet in Bayern

Sachsen/Bayern. Spektakuläre Verfolgungsjagd mit einem unspektakulären Ende. Ein Mann klaute in der Nacht zum Donnerstag (18. August) in Lübben einen Audi Q 5. Zeugen alarmierten die Polizei. Eine Streife bemerkte den Wagen dann gegen 4 Uahr auf der A 4, nahm die Verfolgung auf.

Aus dem Polizeibericht:

Während der Flucht über die A72 verursachte der Audi-Fahrer zwischen den Ortschaften Stollberg und Hartenstein einen Verkehrsunfall, als er einen VW Passat, der bereits auf dem linken Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn fuhr, links überholte. Dabei prallte der Passat gegen die Mittelschutzplanke und es entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Das verfolgende Streifenfahrzeug der Chemnitzer Polizei wurde außerdem am Außenspiegel beschädigt, wodurch ein Sachschaden von weiteren 500 Euro entstand. In Höhe Zwickau verloren die Beamten den Sichtkontakt zum flüchtigen Q5 und mussten die Verfolgung schließlich beenden.

Nachdem der Mann die Polizisten abgehängt hatte, fuhr er weiter nach Bayern, stellte dort dann völlig unspektakulär den Wagen auf dem Autobahnparkplatz Bärenholz an der A93 ab, ging dann weg. Den Fußgänger auf der Autobahn merkten Polizisten, kontrollierten ihn und stellten fest, dass es sich um einen Polen (29) handelte, der den Diebstahl zugab. Haftbefehl wurde erlassen.

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