Verkehrssicherheit im Mittelpunkt – aber ohne erhobenen Zeigefinger

Staatsminister Martin Dulig ließ sich von den Experten der DRK-Motorradstaffel über die besonderen Inhalte der Maschinen informieren. Fotos: Cindy Haase

Sachsenring. Im 20. Jahr seines Bestehens hat der Verkehrsicherheitstag auf dem Sachsenring nichts an Aktualität und Brisanz verloren. Das wurde auch heute wieder deutlich. Obwohl die Veranstaltung als unterhaltsamer Familientag daher kommt, kann er nicht über den ernsten Hintergrund hinwegtäuschen – und das soll der Verkehrssicherheitstag auch gar nicht.

Immer noch sterben jährlich Menschen auf Sachsens Straßen – 147 Personen waren es 2017. Obwohl sich der rückläufige Trend fortsetzt, ist jeder Unfall (109.623) und jeder Verunglückte (16.995) einer zu viel. „Wenn ich mir manche Verkehrsteilnehmer anschaue, hab ich das Gefühl, manche glauben, das ist ein Kampfplatz“, sagte in seiner Eröffnungsrede heute Staatsminister Martin Dulig.

Einer der Deutschen liebsten Aufregung – Staus – entstehen nach seiner Auffassung nämlich nicht nur oft kritisierte Baustellen, „sondern wegen Unfällen, die entstehen, weil Verkehrsteilnehmer denken, sie können nach ihren eigenen Regeln fahren“, so der Minister. Er mahnte, dass jeder mit dem eigenen Verhalten dazu beitragen könne, dass man sicher in Sachsen unterwegs sein kann.

Doch nicht nur Worte sondern vor allem auch Taten waren am Sachsenring zu bestaunen. Mehr als 50 Aussteller sorgten während der siebenstündigen, für Besucher kostenfreien Veranstaltung für einen eindrucksvollen Rahmen. Ob im Überschlagsimulator, der Möglichkeit, einmal selbst hinter einem LKW-Lenkrad Platz zu nehmen und das Problem „toter Winkel“ zu erleben, bis hin zu Schauvorführungen und vielen Informationen um Themen wie E-Mobilität, Bremswege und vielen mehr. Alles getreu dem Veranstaltungsmotto „Miteinander statt gegeneinander“.

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