Vernunft statt Vollgas – Rennfahrer Toni Riedel pausiert, um seine Ausbildung zu beenden

Toni Riedel aus Mühlau beim Downhill. Der begeisterte Zweiradfahrer war 2015 vom Verletzungspech geplagt. Foto: Toni Riedel - privat

Toni Riedel aus Mühlau beim Downhill. Der begeisterte Zweiradfahrer war 2015 vom Verletzungspech geplagt. Foto: Toni Riedel – privat

Mühlau. Toni Riedel aus Mühlau war nach mehreren Jahren als Motorradrennfahrer 2014 in den Mountainbike-Abfahrtsrennsport (Downhill) umgestiegen. Nebenbei hatte sich der der begeisterte Zweiradfahrer auch beim Motocross versucht.
Nach einer furiosen ersten Saison wurde er 2015 im iXS-German-Downhill-Cup von mehreren Stürzen heimgesucht und musste am Schluss noch eine
schwere Verletzung auskurieren. Das kostet ihn neben der Downhill-Saison auch noch fünf Wochen seiner Berufsausbildung.
Trotzdem war der Mühlauer noch 28. unter 147 Mitbewerbern in der Klasse „Open Men“ geworden.
Nun gab Toni Riedel bei seiner Saisonabschlussfeier in der Mühlauer „Meuselschenke“ bekannt, in den nächsten Jahren den Rennpisten fernzubleiben und der Berufsausbildung Vorrang einzuräumen. Dafür will er sich als Berater in den Bau eines Bike-Parkes einbringen, den die Stadt Limbach-Oberfrohna im Zusammenhang mit dem „Tag der Sachsen 2016“ plant.

Auch auf dem Motorrad war der Mühlauer (hier bei einem Rennen 2013 auf dem Hockenheimring) erfolgreich unterwegs. Foto: Thorsten Horn

Auch auf dem Motorrad war der Mühlauer (hier bei einem Rennen 2013 auf dem Hockenheimring) erfolgreich unterwegs. Foto: Thorsten Horn

Darüber hinaus stellte Toni Riedel in Aussicht, nach der Beendigung seiner Lehre eventuell wieder auf die Rennstrecken zurückzukehren. Ob das auf dem Mountainbike, dem Renn- oder Motocross-Motorrad sein wird, ließ der vielseitige Zweiradsportler noch offen. sf

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