Von Frühschicht bis Nachtschicht: Exklusive Einblicke bei den 10. Tagen der Industriekultur

Verantwortliche aus Chemnitz, Zwickau und dem Erzgebirge bestaunten schon einmal die Örtlichkeiten im Wirkbau. Fotos:Cindy Haase

Chemnitz/Zwickau/Erzgebirge. Ein Erfolgsformat geht 2019 in die 10. Auflage. Die Tage der Industriekultur laden vom 27. September bis 8. Oktober wieder dazu ein, herein zu schauen. „Wir freuen uns, dass in diesem Jahr rekordverdächtige 82 Unternehmen bei der Früh- und Spätschicht in Chemnitz, Zwickau, dem Erzgebirge und der Kulturregion Chemnitz exklusive Einblicke in die alltägliche Arbeitswelt von heute gewähren“, sagt Sören Uhle, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE), die die Tage der Industriekultur veranstaltet.

Der 63 Meter hohe Turm ist das Wahrzeichen des Wirkbaus.

Leuchtturmort der Tage der Industriekultur ist in Chemnitz in diesem Jahr die Halle D im Industriekomplex der ehemaligen Schubert & Salzer Maschinenfabrik, welcher heute als Wirkbau bekannt ist. Hier findet vom 27. September bis 27. Oktober nicht nur die Ausstellung „Looking Forward“ statt. Auch das RAW-Festival findet dieses Jahr dort sein Zuhause. Am 28. und 29. September heißt es „RAW meet Urban Art“ und die Location verwandelt sich in eine temporäre Kunsthalle.

Auch Zwickau und Erzgebirge sind wieder dabei
Doch nicht nur in Chemnitz laden Unternehmen bei der Früh- und Spätschicht (am 27. September von 10 bis 14 bzw. 14 bis 22 Uhr)zum Besuch ein. Zumindest bei der Spätschicht sind auch das Erzgebirge und die Region Zwickau präsent. 16 Unternehmen in acht Städten und Gemeinden beteiligen sich im Landkreis Zwickau. „Das ist schon ziemlich sportlich aufgrund der relativ weiten Strecken in unserem Gebiet“, weiß Sandra Meyer, zuständig für Tourismusmarketing im „Das Zeitsprungland. Tourismusregion Zwickau e.V.“.

Auch das unlängst erst mit dem Titel UNESCO-Welterbe ausgezeichnete Erzgebirge sieht in den Tagen der Industriekultur viele Vorteile. „Es ist so wichtig sich nach außen zu zeigen“, sagt Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge. Wenn man sich nicht nach außen zeige, sei es fast unmöglich Lehrlinge zu finden. Deshalb sei die Spätschicht für ihn auch kein Tourismus- sondern ein Regionalentwicklungsthema.ch

Die Anmeldung für die Führungen bei der Spätschicht laufen unter www.industriekultur-chemnitz.de

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