Wanderwitz: Verständigungsproblem im Fall Maaßen

Kurz nachdem Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium und CDU-Bundestagsabgeordneter Chemnitzer Land/Erzgebirge II, dem WochenENDspiegel ein Interview zum Fall Maaßen gegeben hat, wurde eine neue Lösung präsentiert. Im Interview am Freitag wurde sie sogar angerissen. Foto: CDU

Fall Maaßen: Wanderwitz spricht von Verständigungsprobleme

Von Sven Günther
Berlin/Stollberg. Also doch keine Beförderung nach dem Fehlverhalten. Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird nicht zum besser bezahlten Staatssekretär gemacht, sondern arbeitet künftig als Berater des Sonderberater im Bundesinnenministerium mit dem Rang eines Abteilungsleiters zu gleichen Bezügen.

Eine Lösung, die am Freitag in einem Interview des WochenENDspiegel mit Marco Wanderwitz, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Innenministerium und CDU-Bundestagsabgeordneten Chemnitzer Land/Erzgebirge, sogar angerissen wurde.

Wanderwitz: Maaßen bekommt nichts geschenkt!

Nach der neuen Sachlage fragt der Wochenendspiegel erneute bei Marco Wanderwitz nach, wollte wissen, warum es diesem Fall ein kaum nachzuvollziehendes Hin und Her gab, das kein gutes Licht auf das Krisenmanagement der Bundesregierung wirft?

Marco Wanderwitz: “Die drei Parteivorsitzenden der Koalition haben das Thema mehrfach miteinander besprochen. Nun scheint es eine gemeinsame Lösung zu geben, die für alle drei Partner tragfähig ist. Dass das so lange dauerte, war natürlich ärgerlich. Keiner von uns war bei den Gesprächen dabei. Ich hoffe, es ist den Gesprächspartnern an diesem Exempel gelungen, einen Modus zu finden, dass derartige Verständigungsprobleme sich so nicht wiederholen.”

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