Weniger Arbeitslose im Erzgebirge

Frohe Botschaft vor Ostern aus der Annaberger Arbeitsagentur: Die Arbeitslosenzahl im Erzgebirge sinkt um 0,1 Prozent. Foto: André Kaiser (Archiv)

Annaberg-Buchholz. Mehr als 1.600 Arbeitslose weniger als im Vorjahr, ein unverändert hoher Bestand von 2.900 freien Stellen, erneut Platz 1 im Freistaat (gemeinsam mit Zwickau) – der Arbeitsmarkt im Erzgebirgskreis nahm im März weiter an Fahrt auf, bescherte Arbeitswilligen gute Job-Perspektiven.

Eine erfreuliche Entwicklung, deren Grund Siegfried Bäumler unter anderem in saisonalen Effekten sieht, die sich im März positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkten. „Dennoch lässt die eigentliche Frühjahresbelebung noch etwas auf sich warten. Spätestens nach Ostern rechne ich mit einem weiteren Anstieg der Beschäftigungsaufnahmen“, so der Chef der Arbeitsagentur Annaberg-Buchholz.
Der Arbeitsmarkt sei in einer stabilen und aufnahmefähigen Grundverfassung. Der aktuelle Stellenbestand liege mit fast 2.900 Offerten weiter auf einem hohen Niveau und spiegele den Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Bau- und Gast- bzw. Kfz-Gewerbe wider.

„Gemeinsam mit den Unternehmen müssen wir alle verfügbaren Beschäftigungspotenziale nutzen. Ich denke dabei auch an langzeitarbeitslose und geringqualifizierte Menschen“, so Bäumler. „Es ist wichtig genau hinzuschauen und vorhandene Defizite gezielt und individuell auszugleichen. Dabei unterstützen wir mit verschiedenen Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten“, betont der Agenturleiter.

Zahlen unf Fakten

Mit aktuell 5,3 Prozent liegt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt niedriger als im Februar dieses Jahres und um 0,9 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

 

Blick in die Regionen

Nach wie vor behauptet sich die Geschäftsstelle Stollberg mit 4,3 Prozent auf Platz 1 im Agenturbezirk, gefolgt von Zschopau (4,5 Prozent) und Marienberg (5,0 Prozent). Schwarzenberg, wo entgegen dem Trend die Arbeitslosigkeit sich nicht verringerte, belegt mit 5,3 Prozent Platz 4 vor Annaberg (5,8 Prozent) und Aue (6,4 Prozent).

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