Wenn der Diamantgrill funkelt: Mercedes-Benz CLA Shooting Brake im Test

Nach einer Tour durch Chemnitz, besuchte ich mit dem Mercedes-Benz CLA Shooting Brake das Wasserschloss Klaffenbach.  Foto: Martin Schrott

Nach einer Tour durch Chemnitz, besuchte ich mit dem Mercedes-Benz CLA Shooting Brake das Wasserschloss Klaffenbach. Foto: Martin Schrott

Er hebt sich definitiv von anderen Kombi-Fahrzeugen ab. Die exzellente aerodynamische Form und das expressive Design sorgen für starken Wiedererkennungswert. Es handelt sich um den Mercedes-Benz CLA Shooting Brake. Schon mit Einführung des sportlichen Wagens eroberte das Auto aus der Reihe der Mercedes-A-Klasse schnell mein Herz.

Na klar, schließlich hat er ja einen funkelnden Diamantgrill. Aber nicht nur daran liegt es. Das flache Greenhouse, die sportlichen Lichter und die seitlich ikonischen Züge entsprechen einfach meinen Geschmack. Ich finde, das Exterieur ist einfach gigantisch. Er wird ja schließlich nicht umsonst als Designerstück bezeichnet und soll die junge Zielgruppe ansprechen. Ich würde sagen, das ist Mercedes-Benz bei mir schon gelungen.

Nun wollte ich natürlich wissen, wie er sich fahren lässt und ob er mich auch von innen so überzeugt. Nachdem ich zum Interviewtermin bei Andreas Wöllenstein, Geschäftsführer Schloz Wöllenstein GmbH & Co. KG, geladen war und ich von meinem heimlichen Traum erzählte, durfte ich wenige Tage später mit dem Wagen die Straßen von Chemnitz unsicher machen.

Ganz in Zirrusweiß mit schwarzen Panorama-Schiebedach und in AMG Optik stand er nun vor mir: der Mercedes-Benz CLA 200 Shooting Brake mit 115 KW, 156 PS und 1595 ccm Hubraum. Echt schick sah er aus. Genau mein Geschmack. Das AMG Styling mit AMG Front- und Heckschürze sowie Seitenschweller machen es natürlich aus. Ich stieg ein und betätigte die KEYLESS-GO Start-Funktion, ein sportlicher Motorsound ertönte und los ging es.

Das Automatik-Getriebe wird ausschließlich am Lenkrad mit Wippen geschaltet – sehr empfehlenswert. Das bringt Platz im Innenraum. Jetzt gefiel er mir nicht nur mehr von außen, sondern auch das sportliche, luxuriöse Interieur packte mich. Als erstes probierte ich den Park-Assistenten aus, was hervorragend funktionierte. Daran kann man sich echt gewöhnen.

Nun zur Geschwindigkeit: Über den Südring fuhr ich auf die Autobahn. Ging gut los, der Turbo machte sich bemerkbar. Wie ein Brett lag er auf der Straße. Bei den festgelegten Zonen machte ich den Tempomat mit Speed-tronic rein. Bremst man verkehrsbedingt ab, sinkt die Geschwindigkeit, jedoch bleibt aber die Speedtronic erhalten.
Gibt man anschließend wieder Gas, wird die eingestellte Geschwindigkeit nicht überschritten und man fährt weiter wie gewohnt.

Ich war einfach von diesem Fahrzeug begeistert. Es ist zwar ein „kleines“ Auto, da die coupéhafte Linienführung den Innenraum beeinträchtigt aber für eine Frau ist er geradezu perfekt – so wie für mich.

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