Wenn eins und eins zusammenkommt

Das neue eins-Herzstück macht den Anfang in der Umgestaltung der Chemnitzer Innenstadt. Fotos (2): Judith Hauße

Während in der Chemnitzer Innenstadt noch mächtig gebaggert und gebaut wird, kann sich ein neues Großprojekt bereits schon sehen lassen. Der Energie-Versorger eins übernahm am Montag (11, Oktober) offiziell seine neue Firmenzentrale. Nach einer zweijährigen Bauzeit übergab Projektentwickler und Investor FAY wie geplant den Sechsgeschosser an eins. „Am Johannisplatz kommen eins und eins zusammen“, sagt FAY-Geschäftsführer Thomas Frank.

Der Mietvertrag für das Geschäftshaus, in dem ab dem 1. November insgesamt 450 Beschäftigte schrittweise Einzug nehmen, wurde für die nächsten 25 Jahre unterschrieben. Eigentümer ist eine Vermögensverwaltungsgesellschaft aus Hannover.

Bis Ende Dezember sollen dann alle Mitarbeiter die 6-Etagen hohe Zentrale am Johannisplatz 1 bezogen haben. Am 15. November folgt bereits das Kundenzentrum im Eingangsbereich.

Die neue eins-Firmenzentrale in der Chemnitzer Innenstadt umfasst rund 13.500 Quadratmeter Fläche. Für Mitarbeiter und Besucher stehen insgesamt 350 PKW-Stellplätze auf zehn Parkebenen zur Verfügung. „Für unsere Mitarbeiter bietet das neue Haus ideale, hochmoderne Arbeitsbedingungen mit kurzen Wegen. Mindestens genauso wichtig ist, dass wir bald ein neues, moderneres Kundenzentrum im Herzen der Stadt haben“, erklärt eins-Geschäftsführer Roland Warner. der vor allem auch in der guten Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn einen großen Pluspunkt sieht.

Insgesamt 18.000 Kubikmeter Beton, 320 Fenster und 650 Türen sowie 200 Kilometer Datenkabel und 12 Kilometer Glasfaserkabel wurden in das neue Herzstück des Energie-Versorgers eingebaut. Um den am Bau verantwortlichen Firmen noch einmal zu danken, will eins-Chef Roland Warner noch einmal ein Richtfest im nächsten Jahr veranstalten.
Diesmal dann aber live vor Ort und nicht bloß digital über den Online-Livestream, kündigte er am Montag an.

Für die im Erdgeschoss entstandenen Ladengeschäfte soll es laut FAY-Chef Thomas Frank bereits Anfragen geben, entschieden sei allerdings noch nichts, wie er auf Nachfrage sagte. In den nächsten Wochen könne er mehr sagen.

V.l.: FAY-Projektentwickler Thomas Frank, eins-Geschäftsführer Roland Warner und Raik Szelenko, Geschäftsführer Hochbau Ost bei Köster vor der neuen Firmenzentrale von eins.

 

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