Wie entwickelt man einen eigenen Stil?

Symbolbild: Pexels

Stil hat man oder eben nicht? Falsch! Die einen haben ihn schon mit Anfang 20, anderen finden ihren Stil erst mit Ende 50. Egal wie alt man ist, Stil und ein Gefühl für Mode kann man in jedem Alter entwickeln. Das ist nicht immer ganz einfach. Doch wer sich an den folgenden Tipps orientiert, ist auf dem besten Weg zu einem Stil, der die eigene Persönlichkeit widerspiegelt.

Den Status quo analysieren

Die derzeitige Garderobe gibt Aufschluss darüber, wie es gerade um den eigenen Stil bestellt ist. Wichtige Fragen hierfür sind beispielsweise: In welchen Kleidungsstücken fühlt man sich am wohlsten? Welches Teil mag man gar nicht? Gibt es Trends, die man lieber nie ausprobiert hätte? An welches Kompliment über ein gelungenes Outfit erinnert man sich am liebsten? Die Antworten auf diese Fragen zeigen, welche Teile der Garderobe besonders wichtig sind – und worauf man getrost verzichten kann.

Inspiration sammeln

Hilfreich ist es, sich Vorbilder zu suchen, von denen man sich ein paar Ideen abschaut. Vielleicht ist man von dem Stil einer Person besonders angetan und möchte ihn einmal an sich selbst ausprobieren. Selbst wenn man zunächst Outfits kopiert, wird man schnell dazu übergehen, Anpassungen vorzunehmen. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem eigenen Stil.

Wer Ideen gerne visualisiert, sollte Moodboards ausprobieren. Designer arbeiten tagtäglich damit, sodass einem diese Technik sicherlich ebenfalls nützen wird. Moodboards kann man entweder
basteln oder als virtuelle Pinnwand erstellen. Direkt vor Augen zu haben, was einem gefällt, macht die Entwicklung eines eigenen Stil um einiges leichter.

Typ bestimmen und Vorlieben definieren

Ausgehend von den Moodboards macht man sich als nächstes Gedanken über die eigenen Vorlieben: Farben, Schnitte und Muster der Kleidungsstücke sollten zur Persönlichkeit passen. Kräftige Farben und bunte Muster unterstreichen beispielsweise einen extrovertierten Charakter, während zarte Töne und Blumenprints eher zu zurückhaltenden Menschen passen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Figur. Was einem gut gefällt, muss einem längst nicht immer stehen. Seine Körperform sollte man in seine Überlegungen also immer mit einbeziehen und sich souverän auf die eigenen Vorzüge konzentrieren.

Besondere Teile auswählen

Sobald man herausgefunden hat, was einem steht, kann man sich besondere It-Pieces zulegen. Bei einem Anbieter mit Vollsortiment wie Wenz einzukaufen, bietet den Vorteil, dass man an den abgebildeten Models sieht, ob das favorisierte Jacket zu den Lieblingsjeans im Schrank passen würde. Werden dazu passende Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires empfohlen, kann man bequem ein ganzes Outfit shoppen. So erhält der Kleidungsstil einen roten Faden, der für Orientierung sorgt.

Den Kleiderschrank ausmisten und neu ordnen

Nach dieser Analyse geht es ans Eingemachte. Klamotten, die man schon lange nicht mehr getragen hat oder in denen man sich unwohl fühlt, sollten aus dem Kleiderschrank verschwinden. Das schafft auch gleich Platz für die neuen Errungenschaften. Im Anschluss an das Ausmisten geht es daran, die vorhandene Garderobe neu zu sortieren – entweder nach Art der Kleidungsstücke, nach ihrer Farbe oder nach Saison. So behält man immer den Überblick und kann im Handumdrehen ein Outfit zusammenstellen.

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