Wie glotz ihr?

In der Corona-Krise stieg der Verkauf von TV-Apparaten deutlich an. Der WochenENDspiegel verrät, welches die besten Geräte sind. Foto: pixabay.com

Smart muss er sein…

Von Sven Günther

Region. Die Zahl neuer TV-Geräte in Deutschland ist rückläufig. 6,48 Millionen Geräte wurden im letzten Jahr verkauft – die wenigstens seit 2007. Mit 9,69 Millionen Geräten ist das Jahr 2011 Rekordhalter. Jetzt hofft der Handel, dass das Jahr 2020 wieder besser wird. Im ersten Halbjahr stieg der Absatz laut Branchenverband „gfu“ um fünf Prozent, im Mai sprang er um 37, im Juni um 21 Prozent in die Höhe.

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, kommentiert die Entwicklung: „In Zeiten von Corona und Lockdown fokussieren sich die Konsumenten vermehrt auf ihr Zuhause – sie sind bereit, in innovative Technik zu investieren. Die gesteigerte Nutzung von Home Office und Home Schooling schlägt sich in der positiven Entwicklung des IT-Sektors nieder, aber auch die klassische Unterhaltungselektronik profitiert. Im TV-Markt setzt sich der Trend zu größeren und sehr gut ausgestatteten Fernsehgeräten fort.“

Wenn Sie noch vor der Frage stehen, welcher Neue es denn sein sollte – WIR wissen es, haben die neueste Untersuchung der Stiftung Warentest für SIE gelesen!

Fazit: Smart muss er sein.

Die Experten schreiben: Wenn Sie den Flachfernseher als Hauptgerät nutzen, sollte seine Bildschirm­diagonale mindestens 1 Meter betragen (mindestens 40 Zoll). Bei kleineren Geräten müssen Sie meist Abstriche machen – insbesondere bei schnellen Bewegungen im Bild, dem Ton und der Ausstattung. Sie eignen sich eher als Zweitfernseher.

Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime sowie die Mediatheken der TV-Sender werden immer häufiger genutzt.

Die Experten der Stiftung Warentest: „Bester bis 55 Zoll istr der 1440 teure LG OLED55C97LA. Nicht viel schlechter für nur 610 EURO ist der LG55SM82007LA. Kleinster Guter mit 40 Zoll ist der Panasonic TX-40GXW804 für 635 Euro. Ältere „dumme“ Fernseher lassen sich mit Steaming-Sticks oder smarten Blue-Ray-Spielern aufrüsten. Vom Notbook finden Onlinevideos per HDMI-Kabel auf den Fernseher.“

Der Testsieger kommt aus dem Hause LG

Viele aktuelle Fernseher ermöglichen Aufnahmen des laufenden Programms über USB. Eine der USB-Buchsen des Fernseher trägt meist den Schrift­zug „HDD“. Sie liefert mehr Strom als die anderen USB-Buchsen – wichtig beim Anschluss einer klassischen externen Fest­platte mit rotierendem Daten­speicher. Was zeitgleich auf einem anderen Sender läuft, können Fernseher mit je zwei Empfängern für Satellit und Antenne/Kabel aufzeichnen. Dieses Feature ist allerdings teuren Spitzenmodellen vorbehalten.

Auf der Suche nach der Top-Bildqualität landet man derzeit bei Fernsehern mit organischen Leuchtdioden (OLED). Ihre Vorteile gegenüber der LCD-Technik: Sattes Schwarz, starke Kontraste, weiter Blick­winkel. Allerdings sind OLED-Fernseher aktuell noch ziemlich teuer – aber die Qualität stimmt eben auch fast immer.

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