„Wie sieht das denn aus?“ in der terra mineralia

An Himmelfahrt und Pfingsten geht es im Programm „Wie sieht das denn aus?“ um Minerale mit besonderen Formen. Denn viele Minerale in der terra mineralia haben ungewöhnliche, lustige und sogar verrückte Formen: Melone, Spiegelei, Blumenkohl, sogar die Zipfelmütze eines Zwerges ist dabei.
Familien mit ihren Kindern und neugierige Erwachsene sind eingeladen, diese ungewöhnli-chen Formen in der Ausstellung zu suchen. Dabei erfahren sie mit Hilfe von Kippbildern und anderen optischen Täuschungen, wie man der Phantasie freien Lauf lassen kann, um die lustig geformten Minerale in der Ausstellung zu finden. Im Europasaal ist dann Mitmachen angesagt: Jeder Besucher darf auf einem Klebezettel notieren, welche Form er in den Mineralen erkennt und sie an die Vitrine kleben. In der „Forschungsreise“ – dem Mitmach-Labor der terra mineralia – erfahren die Mäd-chen und Jungen, welche Naturkräfte auf die Gesteine und Minerale wirken und dadurch deren Form verändern. Wasser und Wind verformen durch ihre stetige Kraft Gesteine und Minerale. Sie transportieren sie sogar über weite Strecken. Hitze, Kälte oder Pflan-zenwurzeln haben die Kraft, Gesteine zu sprengen und zu zerkleinern. Gletscher hinter-lassen Schrammen auf dem Gestein. Die Studenten der TU Bergakademie Freiberg haben sich dazu passende Experimente ausgedacht, bei denen die Kinder selbst aktiv werden können.
Obendrein können die kleinen Besucher an einem Malwettbewerb teilnehmen. Gesucht wird der schönste Zwerg. Bis jetzt ist nur eine Zipfelmütze aus Calcit auf dem Malbogen. Sie wartet auf einen kreativen Körper. Die Kinder mit der schönsten Zeichnung können eine Familienjahreskarte gewinnen oder sich über kleine Mineralpreise freuen.
Das Ferienprogramm „Wie sieht das denn aus?“ findet an Himmelfahrt vom 10. bis 13 Mai und zu Pfingsten vom 19. bis 27. Mai täglich von 10 bis 17 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Beginn ist jederzeit möglich. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Für die Teilnahme sollten ca. 90 Minuten eingeplant werden. Weitere Infos gibt es an der Infotheke (Mo – Do, 10 – 15.30 Uhr) unter der Telefonnummer 03731 394654 oder unter der E-Mail-Adresse
Foto: Luisa Maria Dietrich

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