Winterarbeiten auf dem Bauernhof: Dorfmuseum Gahlenz lädt zu traditioneller Veranstaltung

Museumschefin Beate Mühl freut sich, dass sie endlich wieder die Hoftore weit für die Besucher öffnen darf. Foto: Constanze Lenk

Am Sonntag, dem 3. April wird von 13 bis 17 Uhr der ehemalige Dreiseitenhof in Gahlenz – das heutige Dorfmuseum – wieder mit Leben erfüllt und die Mitglieder des Gahlenzer Heimatvereins demonstrieren hier traditionelle Winterarbeiten, die einst das Leben auf einem Bauernhof bestimmten. Was taten die Bauern vergangener Jahrhunderte, wenn der Winter über dem Land lag?
Wenn es die harte Witterung nicht zuließ, die Felder zu bewirtschaften, hatten die Bauern trotzdem viel zu tun. „Es gibt bestimmt eine Vielzahl von Arbeiten, die heute vielleicht nur noch die Großeltern erklären können. Wir wollen mit unseren Aktionen dafür sorgen, dass nicht alles in Vergessenheit gerät und ein Stück Heimattradition bewahren“, sagt Museumschefin Beate Mühl.
Und sie betont, dass es nicht darum geht, die Idylle des Landlebens zu zeigen, sondern die schwere Arbeit der Bauern. Natürlich ist an diesem Nachmittag mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, sowie frischem Brot aus dem Holzbackofen für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
Außerdem wird ein kleiner Naturmarkt geboten und für die Kinder können Ostereier marmorieren. Maler Christian Wendt wird eine kleine Bildergalerie Präsentieren, der Pferdegöpel ist in Betrieb und der Antik-Sammlerladen von Familie Berger hat geöffnet.
Im Eintrittspreis zu den Winterarbeiten ist der Museumsrundgang mit dabei. In einer kleinen Sonderschau im Museum dreht sich zudem alles um Spielzeug und Spielzeugdesign aus der DDR.
Parkplätze für die Veranstaltungen sind im Ort vorhanden. Auch wenn die Hauptstraße als Zufahrt wegen Bauarbeiten gesperrt ist, Hinweisschilder zeigen den Weg zum Museum.

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