„Winterarbeiten“ lockten ins Gahlenzer Museum

Traditionelle Veranstaltung stellte einstige Arbeiten auf einem Bauernhof vor

Im Backhaus sorgten Lothar Hofmeister, verantwortlich für den Lehmbackofen sowie die beiden Bäcker Maria Johst und Patrick Rüstel für frisches Brot und Zuckerkuchen.

Endlich! Am 3. April war wieder richtig was los auf dem Gelände des ehemaligen Dreiseitenhof in Gahlenz. In das heutige Dorfmuseum hatten die Mitglieder des Gahlenzer Heimatvereins zu den traditionellen Winterarbeiten auf dem Bauernhof eingeladen. Über 300 Besucher fanden den Weg in das kleine Museum.
Während Äcker und Wiesen ruhten, waren die Männer über viele Wochen mit dem Dreschen des Getreides beschäftigt. Werkzeuge, Wagen, Ackergeräte und Geschirrteile der Arbeitstiere mussten gepflegt und repariert werden. Das vergangene Wirtschaftsjahr abgerechnet und das kommende Jahr geplant werden. Bei guter Witterung gingen die Männer in den Wald um Holz zu schlagen. Aus Birkenreißer wurden Besen gebunden und aus Weide Körbe geflochten. Auch die Frauen nutzten diese Zeit für viele hauswirtschaftliche Arbeiten, wie Wolle spinnen, Strümpfe stopfen, Wäsche ausbessern, Säcke flicken und Federn schleißen, einen großen Teil dieser heute oft vergessenen Arbeiten wurden im Dorfmuseum gezeigt.
Bei einem Rundgang gab es die Möglichkeit die Dauerausstellung zu besuchen und in der kleinen Sonderschau im Museum Spielzeug und Spielzeugdesign aus der DDR zu bestaunen. Ein kleiner Naturmarkt sowie Bastelangebote für Kinder und natürlich frisches Brot aus dem Holzbackofen rundeten das Angebot dieses Aktionstages ab. Fotos: Constanze Lenk

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