„Wir brauchen in Zwickau eine Kultur des Ermöglichens“

CDU-Kandidat Sebastian Brückner. Foto: Anastasia Krachkovska

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Zur Stadtratswahl in Zwickau am 26. Mai stellt die CDU als aktuell stärkste Fraktion 33 Bewerber auf. Sebastian Brückner ist mit 29 Jahren der jüngste unter den ersten zehn Kandidaten. Mit ihm sprach Judith Hauße:

JH: Sie stellen sich am 26. Mai zur Wahl. Was sollte der Wähler über Sie wissen?

SB: In Zwickau bin ich geboren und aufgewachsen. Wir wohnen in der Nordvorstadt und genießen als junge Familie sowohl die Nähe zur Stadt als auch die Ruhe außerhalb des Rings. Zwickau ist meine Heimat, in der ich schon einige Veränderungen miterlebt habe und nun aktiv mitgestalten möchte.

 

JH: Auf dem Wahlzettel steht als Beruf unter Ihrem Namen Politikwissenschaftler. Qualifiziert einen das besonders für die Politik?

SB: Es hilft vielleicht, gewisse Zusammenhänge aber auch Zwänge zwischen den verschiedenen politischen Ebenen und Akteuren besser zu verstehen. Letzten Endes ist Politik meines Erachtens aber eine Art Handwerk, das tagtäglich erlernt werden will. Ich bin schon seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig, in der CDU unter anderem im Stadt- und Kreisvorstand. Dabei habe ich natürlich auch viele politisch aktive Menschen kennengelernt. Und es ist eben der Mensch, der in der Politik zählt. Ohne einander zu verstehen, kann ich nicht diskutieren und keinen Kompromiss bilden. Ohne die gegenseitige Wertschätzung für den Mensch gegenüber entsteht kein Dialog auf Augenhöhe. Wir alle müssen fair miteinander umgehen, denn nur gemeinsam und überparteilich können wir unser Zwickau voranbringen.

 

JH: Was möchten Sie denn für Zwickau als Stadtrat erreichen?

SB: Zwickau ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Hier wohnen und arbeiten so viele engagierte Menschen. Leider fühlen sich viele mit ihren Ideen oft ausgebremst. Man hört dann ganz oft, warum etwas nicht geht. Denken wir nur an die immer wiederkehrende Diskussion um fehlende Gewerbeflächen oder den wirklich mangelhaften Zustand des Radwegenetzes. Man sollte aber viel mehr Energie investieren, darüber nachzudenken, wie man auch neue Projekte realisieren kann. Es ist also vor allem mein Ansatz, in Zwickau für eine ‚Kultur des Ermöglichens‘ zu werben. Für ein neues und starkes Miteinander von Bürgerschaft, Wirtschaft und Hochschule sowie Politik und Verwaltung müssen wir an ressortübergreifenden und kreativen Lösungsansätzen arbeiten. Weg von den alten Mustern und Hierarchien. Dabei möchte ich mich aktiv im Stadtrat beteiligen.

 

JH: Das erinnert etwas an die aktuelle Diskussion um die Wiederbelebung der Hauptstraße.

SB: Ganz richtig. Hier kommt langsam Etwas in Rollen. Wie immer aber in der Kommunalpolitik müssen wir konstruktiv miteinander umgehen und uns gegenseitig respektieren. Nur weil ein Vorschlag aus dem vermeintlich falschen Lager kommt, ist er ja nicht per se falsch. Mir gefällt die Idee, die Hauptstraße als Anlaufpunkt für Gründer und Kreative zu etablieren und so die Innenstadt insgesamt zu stärken.

 

JH: Wie kann man mehr über Sie und Ihre Ziele erfahren?

SB: Am besten online unter brueckner.cduzwickau.de schauen oder mir einfach eine Mail an  schicken. Ich freue mich über jede Anregung oder Idee!

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