Wölfe mit Sieg und Niederlage

Die Schönheider Wölfe kommen mit einem Sieg und einer Niederlage aus Berlin zurück. Am Sonntag steigt das Derby gegen Dresden. Foto: Schönheider Wölfe

Schönheider Wölfe unterliegen den Preussen

Die Schönheider Wölfe haben das erste Spiel des Berliner Doppel-Wochenendes am gestrigen Samstagabend mit 3:5 (0:3, 3:1, 0:1) gegen den ECC Preussen Berlin verloren. Die 0:3-Hypothek aus dem ersten Drittel war am Ende doch zu hoch, auch wenn sich das Team von Trainer Sven Schröder im Mittelabschnitt und durch Tore von Florian Heinz (2) und Petr Kukla jeweils in Überzahl auf 3:4 aus Wölfe-Sicht herangearbeitet hatte.
Der fünfte Gegentreffer in eigener Überzahl und eine Vielzahl ungenutzter Möglichkeiten im Schlussdrittel waren obendrein ausschlaggebend für die knappe Niederlage. Erstmals in dieser Saison konnte Wölfe-Coach Sven Schröder in Berlin nahezu auf einen kompletten Kader zurückgreifen, denn bis auf den verletzten Christian Laszig waren alle Mann an Bord. Auch Neuzugang Lukas Lenk gab sein Debüt im Wölfe-Trikot.
Die Preussen erwiesen sich am Samstag als der erwartet schwere Gegner, wenngleich die Wölfe gerade in den Anfangsminuten in der Charlottenburger Eissporthalle dem Druck des Oberliga Nord-Absteigers noch relativ gut standhalten konnten. Erst ein Überzahlspiel in der 12. Minute nutzten die Gastgeber zur 1:0-Führung durch Lukas Ogorzelec. Dieser Treffer beflügelte die Preussen sichtlich, während auf der anderen Seite die Wölfe ihren Gegner durch individuelle Fehler quasi selbst zum Tore schießen einlud. Die Folge waren zwei weitere Berliner Treffer durch Gregor Kubail (16.) und Can Matthäs (19.) und eine deutliche 3:0-Führung des ECC Preussen Berlin zur ersten Pause.

Aufgeben ist aber nicht und so erwischten die Wölfe auch den besseren Start in den Mittelabschnitt und erzielten nur 22 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl das 3:1 durch Florian Heinz. Auch der vierte Gegentreffer durch Berlins Daniel Volynec gut vier Minuten später schien die Wölfe nicht weiter zu stören, denn die restliche Spielzeit hatten die Erzgebirger die größeren Spielanteile, hingegen die Preussen nun immer ruppiger auftraten.
Dies nutzen die Wölfe aus und erzielten erst in doppelter Überzahl durch Petr Kukla das 4:2 (34.) und wenig später im Powerplay das 4:3 (37.) durch Florian Heinz. Im Schlussdrittel war also noch einmal Spannung angesagt und während die Preussen ihrer harten Spielweise treu blieben und in den letzten acht Spielminuten fast durchgängig mit einem Mann die Strafbank drückten, versäumten es die Wölfe, weiter Kapital daraus zu schlagen.
Schlimmer noch, denn das 5:3 (53.) für die Hausherren durch Felix Braun fiel in Schönheider Überzahl. Alles anrennen half am Ende nicht mehr, denn die Preussen verteidigten mit Mann und Maus, während die Wölfe eine Vielzahl an Chancen liegen ließen und sich dem ECC Preussen Berlin mit 3:5 geschlagen geben mussten. Das Fazit von Wölfe-Coach Sven Schröder fiel nach dieser Partie entsprechend knapp aus: „Am Ende waren wir die bessere Mannschaft, doch wenn man fünf Geschenke verteilt, kann man nicht gewinnen.“

Wölfe mit klarem Sieg gegen Berlin Blues

Nach der knappen 3:5-Niederlage am Samstag gegen den ECC Preussen Berlin stand am Sonntag das zweite Spiel des Hauptstadt-Wochenendes gegen die Berlin Blues für die Schönheider Wölfe an. Da beide Mannschaften ihre Spiele am Vortag verloren hatten, war die Frage, welches Team die Niederlage besser weggesteckt hatte. Es war das Team von Coach Sven Schröder, welches die Partie am Ende klar und deutlich mit 11:3 (4:1, 3:2, 4:0) für sich entscheiden konnte.
Schon in den Anfangsminuten war das schwere Spiel gegen die Preussen bei den Wölfen aus den Beinen, denn es waren gerade 184 Sekunden gespielt, da führten die Gäste durch Tore von Martin Trapl und Florian Heinz bereits mit 2:0. In der 11. Minute war es erneut Florian Heinz, welcher in Überzahl zunächst auf 3:0 und keine zwei Minuten später Robert Horst auf 4:0 erhöhte.
Der Gegentreffer zum 4:1 durch Blues-Stürmer Gino Kinder war schon zu diesem Zeitpunkt nur Ergebniskosmetik.
Zwar kamen die Blues im Mittelabschnitt etwas besser in die Partie, doch insgesamt ließen die Wölfe auch da nicht viel anbrennen und untermauerten ihre klare Führung nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn mit dem 5:1 durch Florian Heinz. Als Berlin durch Marcel Hermle auf 5:2 (25.) verkürzte, war es nur vier Minuten später Lukas Lenk, welcher mit dem 6:2 (30.) den alten Abstand wieder herstellte. Auch das 6:3 (39.) von Berlins Rick Giermann wurde sofort mit dem 7:3 (40.) durch Petr Kukla beantwortet.
Für die tapfer kämpfenden Blues war dann im Schlussdrittel gar nichts mehr zu holen. Durch vier weitere Tore von Florian Heinz (40.), Petr Kukla (46./48.) und Martin Trapl (56.) gewinnen die Wölfe bei den Berlin Blues am Ende klar und deutlich mit 11:3 (4:1, 3:2, 4:0) und traten die Heimreise ins Erzgebirge mit drei wichtigen Punkten im Gepäck an. Als besonders treffsicher erwies sich am Berlin-Wochenende Florian Heinz, welchem in den beiden Spielen gegen die Preussen und Blues insgesamt sechs Treffer und drei Vorlagen gelangen. Das nächste Meisterschaftsspiel steht für die Wölfe am kommenden Sonntag, dem 20.10.19, um 17:00 Uhr an. Zu Gast im Wolfsbau ist dann der ESC Dresden.

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