Wos is dä „TOULOUSE“?

„Schmidti“, alias Mark Schmidt macht nach der Schwibbbogen Aktion nun mit seinem Song „TOULOUSE“ auf sich aufmerksam.
Foto: André Kaiser

Annaberg-Buchholz. Er ist der Initiator der Schwibbbogen-Aktion, an der sich unzählige Erzgebirger beteiligten. Jetzt macht Kreativkopf „Schmidti“, alias Mark Schmidt, erneut auf sich aufmerksam – mit dem doppeldeutigen Song „TOULOUSE“, der Zuversicht und Freude verbreiten sowie das Gemeinschaftsgefühl verstärken soll. Im dazugehörigen Video sind viele bekannte Gesichter speziell aus Annaberg-Buchholz zu sehen, u.a. Rennrodel-Gesamtweltcup-Siegerin Julia Taubitz, die auf ihrem Facebook-Profil postete: „Ein wenig Spaß muss sein, so haben wir ein schönes Andenken an die doch so schwere Zeit.“ Seit Freitag (22. Mai) ist der Song nun auch über diverse Kanäle erhältlich. Doch wie kommt man auf solch eine doch ungewöhnliche Idee?

Mark Schmidt: „Die Melodie hatte ich noch von 2013 in der Schublade, von einem Lied, welches von Kuriositäten in Frankreich berichtet, wie zum Beispiel die Doping-Skandale der Tour de France oder dem Drama um den französischen Schauspieler Gérard Depardieu, als er in ein Flugzeug urinierte. Als ich mir nun kürzlich die Melodie wieder einmal anhörte, flatterte mir dieser neue Text irgendwie automatisch zu.“

Keine fünf Minuten hätte es gedauert, schmunzelt der Erzgebirger, und der Text sei fertig gewesen. Ungewöhnlich in dem Fall war, dass Mark Schmidt zunächst den Song selbst einsang. Schließlich stand er bisher nie hinter dem Mikro, sondern eher Toni Kraus, den Mark Schmidt eine Zeit lang managte. „Allerdings bekräftigte mich dieser und auch andere darin, den Song mit meiner Stimme zu produzieren, da es so sehr authentisch rüberkäme.“ Und so kam eins zum anderen…

Entstanden ist ein heiterer Song, der dem Hörer nicht nur ein Schmunzeln abgewinnt, sondern auch zum Nachdenken annimiert und eine wichtige Message projiziert – die Botschaft, worauf es in Krisenzeiten wirklich ankommt. Und wenn es nach Mark Schmidt geht, sollte es bei dem einen Song nicht bleiben. Der nächste steckt, wie er sagt, bereits in der Schublade. Allerdings muss man sich bis dahin noch einige Zeit gedulden.

Fakt ist: An Doppeldeutigkeit wird der zweite Song dem ersten definitiv an nichts nachstehen.

Hier der Song zum reinhören.

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