ZEV spendet Mieteinnahmen ihrer Mitarbeiterparkplätze an gemeinnützige Vereine

Bei der Spendenübergabe waren alle Vertreter/innen der ausgewählten Vereine mit dabei: das Handwerkerhaus Planitz e.V., die Kita “Holzwurm” des Zwickauer Kinderhaus-Vereins e.V, die Zwickauer Tafel, der Zwickauer Glückskinder e.V, der Caritasverband Dekanat Zwickau e.V, die BRH Rettungshundestaffel Südwestsachsen, der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Zwickau sowie der Verein Weisser Ring. Fotos: Judith Hauße

Zwickau. Bereits seit 2012 unterstützt die ZEV mit den Parkplatzeinnahmen der Mitarbeiter/innen Vereine bei ihrem täglichen Einsatz für sozial benachteiligte Menschen oder für andere Projekte im sozialen Bereich. So auch in diesem Jahr, wenn mit Hilfe der Mieteinnahmen ihrer Mitarbeiterparkplätze sowie einer zusätzlichen Aufstockung seitens des Unternehmens insgesamt 8.220 Euro an gemeinnützige Einrichtungen aus der Region nun gespendet werden können. André Hentschel, Geschäftsführer der ZEV: „Die Vorschläge, welche Einrichtungen unterstützt werden, kommen dabei von den Mitarbeitern selbst. In diesem Jahr können sich acht Vereine über den Erhalt eines Spendenschecks freuen.“

Alle ausgewählten Einrichtungen engagieren sich bereits seit vielen Jahren mit gemeinnützigen Projekten und setzen sich für Menschen in Not ein. „Da wir wissen, wie viel Einsatz und auch Kraft ein solches Engagement erfordert, ist es uns ein wichtiges Anliegen, diese Arbeit zu unterstützen und soziale Verantwortung zu übernehmen“, so André Hentschel weiter.

Michael Strzelczyk vom Handwerkerhaus Planitz e.V. führte alle anwesenden Vertreter/innen der anderen Vereine durch das denkmalgeschützte Handwerkerhaus in Planitz.

Die Übergabe der Spendenschecks fand am Montagnachmiitag im Handwerkerhaus Planitz statt, das ebenfalls zu den Spendenempfängern zählt. Der Verein unterstützt junge Menschen dabei, eine neue Lebensaufgabe und -orientierung zu finden. Das Haus allein zählt zu eines der ältesten Häuser Zwickaus, wie Vereinsvorsitzender Michael Strzelczyk erklärt. „Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das historische Fachwerkhaus vermutlich um ca.1531 erbaut und als Bauerngut, Wohnhaus und später als Handwerkerhaus und Reparaturstützpunkt genutzt.“

Jedoch ist das denkmalgeschützte Gebäude inzwischen stark sanierungsbedürftig. „Vor allem die Fenster und Fassaden mussten erneuert werden. Mit Hilfe des gespendeten Beitrages sollen u.a. nun neue Holzdielen verbaut werden“, so Strzelczyk.

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