Zucker verzaubert Chemnitzer – Ben Zucker Morgen in Chemnitz

Der Newcomer Ben Zucker ist auf seiner ersten Tour und macht am Dienstag Halt in Chemnitz. Foto: eljayphoto

Der Newcomer Ben Zucker ist auf seiner ersten Tour und macht am Dienstag Halt in Chemnitz. Foto: eljayphoto

Ben Zucker, der Mann mit der einzigartig, rauchigen Stimme erobert gerade während seiner ersten Tournee die großen Bühnen Deutschlands. Am Dienstag verzaubert der Berliner in der Stadthalle Chemnitz das Publikum. Schon im Dezember war der Musiker in Chemnitz bei der TV-Aufzeichnung „Weichnachten bei uns“ mit Kim Fischer zu Gast.
Unsere Redakteurin Nicole Neubert sprach mit ihm und erhielt einen Eindruck wie alles begann…

Wie lange machst Du schon Musik?
Ben Zucker: „Gefühlt schon immer. Mit 13 Jahren habe ich aber so richtig mit der Musik angefangen. Von meinem Vater habe ich ein Jahr später eine Gitarre geschenkt bekommen. Er hat mir gezeigt wie man spielt und dann ging alles so richtig los….“

Was da genau?
Ben Zucker: „Ich habe angefangen die Songs von Nirvana, Kurt Cobain, David Gray und Co. zu covern. Mit 16 hatte ich dann meine erste eigene Band“.

Waren das Deine Vorbilder?
Ben Zucker: „Vorbilder nicht direkt, aber sie waren eine gesunde Inspiration. Besonders Kurt Cobain, weil er aufgrund seiner Stimme eine sehr internsive Intension ausdrücken konnte. Das mag ich und daran bin ich selbst sehr gewachsen.“

Mit 16 hast Du eine Band gegründet. Wie nahm das seinen Lauf?
Ben Zucker: „Das ging alles relativ schnell los. Als kleine Garagen-Crunch-Band haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die ersten Songs aufgenommen. Wir waren sehr eifrig und motiviert Musiker zu werden. Dadurch sind wir dann recht schnell regional in meiner Heimat Berlin Mitte gewachsen. Ich würde sagen, wir sind dann schon zu kleinen Lokalhelden geworden.“

Jetzt hast Du die Herzen im Sturm erobert. Wie lange dauerte der Durchbruch und wie fühlt sich das an?
Ben Zucker: „Es hat 15 Jahre gedauert. Es war immer mein Ziel Musik zu machen und davon auch Leben zu können. Es ging dabei aber nicht darum, die Welt zu erobern, sondern Musik zu machen und die Menschen emotional zu erreichen. Jetzt bin ich sehr stolz darauf, dass ich das sein darf, was ich jetzt bin und wo ich gerade stehe. Ich genieße das sehr.“

Stehen deine Lieder und Texte in Verbindung mit eigenen Erfahrungen, die Du selbst gemacht hast?
Ben Zucker: „Sowohl als auch. Es sind Geschenisse aus dem Leben, aber der überwiegende Teil ist eher autobiografisch. Ich nehme aber schon viele Sachen aus meiner eigenen Herzens- und Gedankenwelt mit. Ich lasse dennoch einige Dinge, die ich verarbeitet habe oder Anekdoten und Erlebnisse die ich von meinen Freunden gehört habe, in meine Texte mit einfließen.“

Du startest gerade Deine erste Tournee und bist am 30. Januar in Chemnitz. Freust Du dich auf unsere Stadt?
Ben Zucker: „Ja sehr, ich war im Dezember bei „Weihnachten bei uns“ zu Gast in Chemnitz. Bei dieser TV Aufzeichung habe ich die Stadthalle gesehen und es war eine schöne Atmosphäre. Ich freue mich sehr darauf.“

Du hast erst englische Songs gecovert. Wie kam es dazu, dass du zur deutschen Sprache gewechselt bist?
Ben Zucker: „Die deutsche Sprache ist meine Muttersprache. Ich kann mit deutschen Texten die Emotionen besser transportieren und mich klarer ausdrücken. 2008 wurde mir war klar, dass ich lieber auf Deutsch singe, um das was ich sagen möchte klarer rüberzubringen.“

Du bist als Newcomer des Jahres ausgezeichnet worden, welche Gefühle kamen da in Dir auf?
Ben Zucker: „Ja, richtig beim Schlagerchampion Mitte Januar. Das war meine erste Auszeichnung und es war hochgradig emotional. Ich wusste nichts davon und ich habe mich in diesem Moment gewundert, Warum ich eher auf die Bühne kommen soll und der Song nicht losgeht. Es war sehr aufregend und ich habe nicht damit gerechnet. Es macht micht sehr stolz.“

Vielen Dank.

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