Zugfahrt in die Psychiatrie

Polizisten brachten einen renitenten Patienten in die Psychiatrie zurück, den sie im Chemnitzer Hauptbahnhof erwischten. Foto: pixabay.com

Verbotener Psychiatrie-Freigang endet in Handschellen

Chemnitz. Tumult am Mittwoch (3. Juni) gegen 22.25 Uhr im Hauptbahnhof. Ein Mann brüllte herum, pöbelte Reisende an. 110. Polizeieinsatz.
Als die Beamten den stark Betrunkenen ansprachen, beleidigte er sie, reagierte aggressiv und wollte seinen Reisepass nicht zeigen.

Erst nach einigen Diskussionen händigte der 22-jährige Deutsche das Dokument aus und die Polizisten stellten fest, dass er schon seit dem 5. Mai gesucht wird, weil er nach einem Freigang nicht in die Psychiatrie zurückgekehrt war.

Das machte den 22-Jährigen immer aggressiver. Er versuchte die Beamten zu schlagen und zu treten, musste schließlich gefesselt werden. Bei der Durchsuchung im Revier wurde eine geringe Menge Marihuana und ein messerähnlicher Gegenstand festgestellt und sichergestellt.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-jährige Deutsche auf Anordnung des angeforderten Notarztes in die Psychiatrie eingewiesen. Es wurde Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung, sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

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