Zukunftsstadt Mittweida – Mittweida goes Berlin

Zukunftsstadt Mittweida goes Berlin

Die Zukunftsstadt Mittweida präsentierte zur Konferenz ihre Ergebnisse. Foto: Zukunftsstadt Mittweida

Mittweida. Am 22. und 23. Februar 2016 war das Projekt von Stadtverwaltung und Hochschule Mittweida, „Zukunftsstadt Mittweida“, zu Gast bei der großen Abschlusskonferenz des Wissenschaftsjahrs 2015 „Wege in die Zukunftsstadt“.
Im Westhafen Event & Convention Center in Berlin (WECC) wurden die Ergebnisse der 51 Städte und Gemeinden präsentiert, die an der ersten Phase des Wettbewerbs teilgenommen haben.

Auch Mittweida war unter den aus über 160 Bewerbungen ausgewählten teilnehmenden Kommunen. Vertreten waren Sebastian Killisch, Fachbereichsleiter Bau & Ordnung der Stadtverwaltung Mittweida, Prof. Dr.-Ing. Jan Schaaf, Professor für Immobilien- und Gebäudemanagement und Prof. Dr. Tamara Huhle, Professorin für Crossmedia der Hochschule Mittweida.
Beim „Markt der Ideen“ präsentierten die Vertreter die Ergebnisse aus den verschiedenen Medienkanälen in Form von Plakaten und Videos.
Im Vordergrund standen dabei das erfolgreiche Erreichen der Mittweidaer Bürger, die große Dialogbereitschaft innerhalb der Bevölkerung sowie die wissenschaftliche Auswertung der durch die Bürger als relevant eingeschätzten Themen.
Die Konferenz markierte zeitgleich den Start der neuen bundesweiten „Innovationsplattform Zukunftsstadt der Bundesregierung“, an der sich die Zukunftsstadt Mittweida ebenso beteiligen möchte.

„Knapp 650 Facebook-Fans, rund 200 Gäste auf den Zukunftsforen und 600 Live-Zuschauer im Internetstream des 1. Zukunftsforums zeigen, dass die Bürger das Angebot zum Dialog gerne annehmen und bereit sind, über die Zukunft ihrer Stadt zu diskutieren“, erklären Killisch, Schaaf, Huhle und Korzer. Auf der Facebookseite erreichen die Organisatoren rund 5.000 bis 10.000 Nutzer, der überwiegende Teil davon aus Mittweida und Umgebung. Bei den Zukunftsforen und den Zukunftsboxen ging es insbesondere darum, die für die Mittweidaer relevanten Themen zu ermitteln, die in das Leitbild für ein Mittweida 2030+ fließen sollen. Diese Auswertungen wurden bereits zur Konferenz „Wege in die Zukunft“ vorgestellt; im März fließen diese dann in ein Konzept für ein Leitbild. Dieser letzte Schritt des Entstehungsprozesses der bürgerorientierten und gemeinsamen gestalteten Vision für Mittweida soll dann ebenso transparent und kooperativ im Herzen der Stadt stattfinden.

Die Organisatoren freuen sich aber bereits auf die Chance, Mittweida in Berlin zu repräsentieren: „Wir glauben daran, dass Mittweida und das Projekt Zukunftsstadt sich auf der Konferenz behaupten kann. Wir haben einen sehr großen Teil der Mittweidaer erreicht, Themen ermitteln können und zum aktiven Austausch zwischen den Bürgern selbst und zwischen Bürgern und Stadt beitragen können“, erklärt die Crossmedia-Professorin Prof. Dr. Huhle. Auch Sebastian Killisch von der Stadtverwaltung Mittweida ist begeistert: „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der seinen Beitrag zu einem schönen Mittweida auch in Zukunft leisten möchte – dass sich so viele einbringen, macht uns umso zufriedener.“
Übrigens: Mit dem Ende der ersten Phase der Zukunftsstadt endet die Betreuung der Facebook-Seite keineswegs. Zukünftig werden insbesondere Themen rund um Umwelt & Energie im Vordergrund stehen und weiterhin durch die Hochschule Mittweida wissenschaftlich betreut.

Über das Projekt Zukunftsstadt Mittweida

Die Kampagne ist Teil eines Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird durch dieses gefördert. Im ganzen Bundesgebiet haben sich 168 Städte für die erste Phase des Wettstreits der guten Ideen beworben. Nur 52 Städte wurden angenommen. In Sachsen haben sich neben Mittweida noch Dresden, Leipzig und Weißwasser für den Wettbewerb „Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“ qualifiziert. Das Ziel ist es gemeinsam mit den Bürgern ein gesamtstädtisches Konzept für die Stadtentwicklung bis ins Jahr 2030 zu entwickeln. pm

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