Zwei Millionen Euro für die “Plane”

Das Strandbad Planitz von oben. Foto: Alice Jagals (Archiv)

Planitz. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Sitzung am Mittwoch zwei Millionen Euro Bundesmittel für die Sanierung des Strandbades Zwickau – Planitz bewilligt. Das Gesamtvolumen der seit Jahren geplanten Sanierung beläuft sich auf 4,5 Millionen Euro.

Der Zwickauer CDU-Haushaltspolitiker Carsten Körber freut sich über diese Entscheidung: „Nach jahrelangem Ringen können jetzt die Verkleidungen der Schwimmbecken erneuert und die Barrierefreiheit verbessert werden. Damit ist der Weiterbetrieb des Bades für viele Jahre nun endlich gesichert und ein Stück Lebensqualität in Zwickau bleibt erhalten.“

„Die Plane ist für viele Zwickauerinnen und Zwickauer der Anlaufpunkt Nummer 1 im Sommer – und das seit Generationen. Und auch auf das Umland hat das Strandbad eine hohe Anziehungskraft, sodass jährlich etwa 60.000 Besucher gezählt werden“, so Körber weiter.

Neben dem hohen Freizeitwert für Jung, Alt und Familien wird das Bad nicht nur von Sportvereinen, sondern auch von den örtlichen Einsatzkräften aus Polizei, Feuerwehr und Lebens-Rettung genutzt.

„Die schwarz-rote Koalition hat gute Arbeit geleistet. Ich danke insbesondere meinem Kollegen Thomas Jurk (SPD) für seine Unterstützung bei diesem Projekt“, so Körbers abschließend.

Hintergrund:

Sechs sächsische kommunale Sport- und Kultureinrichtungen werden ab sofort mit Bundesmitteln saniert. Die Projektliste zur Sanierung hat der Bundestags-Haushaltsauschuss in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen.

Neben dem Strandbad Planitz fließen 3,7 Millionen Euro Bundesmittel in die Sanierung der Eisschnelllaufbahn in Chemnitz (Gesamtvolumen 8,67 Millionen Euro). In Jahnsdorf (Erzgebirge) werden für die Sanierung und den Ersatzneubau des Sportcampus 1,335 Millionen Euro bereitgestellt (Gesamtvolumen 5,93 Millionen Euro). In Plauen kann nun mit 1,7 Millionen Euro Bundesmitteln die Sanierung des Freibades Haselbrunn und der Ersatzneubau von Sportanlagen in Angriff genommen werden (Gesamtvolumen 4,49 Millionen Euro).

Im Bereich Kultur wird die Sanierung der Seebühne in Kriebstein mit 2,52 Millionen Euro gefördert (Gesamtvolumen 3,02 Millionen Euro).

Aufgrund des immer noch bestehenden hohen Förderbedarfs haben die Haushälter in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 im vergangenen November das Bundesprogramm um weitere 200 Millionen Euro verstärkt. Das Programm ist vielfach überzeichnet, es wurden allein 2019 11 Mal mehr Projekte eingereicht als gefördert werden konnten. Umso erfreulicher ist es, dass insgesamt 11,25 Millionen Euro an Bundesfördermitteln nach Sachsen fließen.

Die Umsetzung der Projekte soll in der Förderperiode 2020 bis 2024 erfolgen.

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