Zwönitz: Lebensgefahr durch Selfie

Der Tatort. An dieser Stelle knipste ein Junge (15) ein Selfie vor dem Zug. Foto: BPLZ

Selfie-Mutprobe löst Notbremsung aus

Zwönitz. Lebensgefährlicher Irrsinn in Zwönitz am Dienstag (19. Juni) in Zwönitz. Es ist 18.10 Uhr als ein Junge (15)  vor seinen Kumpels Mut beweisen will, sich auf das Gleis der Erzgebirgsbahn stellt. Er hebt sein Handy für ein Selfie – und wartet. Sekunden später kommt der Zug. Klick. Der 15-Jährige drückt lächelnd den Auslöser, springt zur Seite. Der Lokführer leitet eine Notbremsung ein.
Alarmierte Beamten treffen am Tatort nur noch auf Zeugen, deren Hinweise aber zu dem Jungen führten.
Anett Bochmann, Pressesprecherin der Bundespolizei: “Die Sache mit den Selfies vor Zügen nimmt immer größere Dimensionen an. Dabei begeben sich die Jugendliche in Lebensgefahr.”

Für eine Strecke von 100 Meter benötigen Züge nur zwei Sekunden und haben einen langen Bremsweg. Auch die 15.000 Volt Stromstärke in Bahn-Oberleitungen sind lebensgefährlich.

Eine Antwort auf Zwönitz: Lebensgefahr durch Selfie

Gewinnspiele
Facebook
Facebook By Weblizar Powered By Weblizar